Dauerbrenner Mitarbeitergewinnung – Lösungsansätze für Fachkräftereserven

Auch in Mittelsachsen werden in einzelnen Branchen Fachkräfte dringend gesucht. Zahlreiche Lehrstellen und Arbeitsplätze bleiben unbesetzt, Vakanzzeiten steigen regionen- und branchenabhängig an. Um diesem Prozess entgegen zu wirken, arbeiten die Akteure am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt im Landkreis Mittelsachsen schon längere Zeit in der regionalen Fachkräfteallianz eng zusammen mit dem Ziel, den Informationsaustausch zu intensivieren und gemeinsame Aktivitäten abzustimmen.

Dazu wurde am 30.01.2019 mit der Veranstaltung „Fachkräfteforum Mittelsachsen“ dem Thema Fachkräftereserven und Fachkräftegewinnung eine zusätzliche Plattform gegeben, um die Arbeit der Akteure für Unternehmen transparenter zu gestalten und aktuelle Lösungsansätze und deren Akteure vorzustellen. Arbeitssuchende, ausländische und ältere Fachkräfte standen dabei im Fokus der Diskussion. Die rund 60 Teilnehmer des Fachkräfteforums Mittelsachsen einte die derzeit allgegenwärtige Frage: Wie komme ich angesichts des aktuellen Fachkräftemangels noch an neue Mitarbeiter?

Mittelsachsens Landrat Matthias Damm stellte zu Beginn die Situation im Landkreis dar. „Schon aus demografischer Sicht ist der Fakt einer geringer werdenden Zahl vorhandener Arbeitskräfte nicht aufzuhalten. Doch wir versuchen mit unseren Partnern alles, um die Intensität und die Auswirkungen für unsere Unternehmen so gering wie möglich zu halten“, so Landrat Damm.

Impulsgeber Sven Neuenfeldt, einst Führungskraft der Agentur für Arbeit und heute gefragter Coach, Moderator und Mediator, stellte gleich zu Beginn klar, dass man das Rad nicht neu erfinden muss. Nach wie vor gilt es, Vakanzen und Arbeitskräfte zusammen zu bringen. Dabei schadet es jedoch nicht, einen Blick über den Tellerrand zu wagen und andere (neue) Wege zu gehen.

Für die Beantwortung konkreter unternehmensbezogener Fragen zu den Themenkreisen der Veranstaltung waren Experten vor Ort. Alternative Konzepte, neue Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten und aktive Netzwerke wurden den Teilnehmern von der Bundesagentur für Arbeit (BA), dem Fachinformationszentrum Zuwanderung – IQ Netzwerk Sachsen und dem Senior Expert Service angeboten.

Die teilnehmenden Unternehmen zeigten sich positiv gestimmt über die Vielzahl der Fördermöglichkeiten zur Qualifizierung und Weiterbildung sowie über die neuen Wege, die der Landkreis zur Unterstützung seiner Unternehmer bei der Fachkräftegewinnung gehen will.

Die Ergebnisse und Erfahrungen aus der Durchführung der Veranstaltung sollen den Projektpartnern dazu dienen, ihre Überlegungen/Planungen für die Weiterbearbeitung der Fachkräfteproblematik im Landkreis Mittelsachsen zu konkretisieren bzw. auszubauen.


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Alexander Eisenblätter

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